Der Riesen-Bärenklau auch Herkulesstaude genannt, kann bis zu 3 m hoch werden. Er ist schön, aber sehr gefährlich.

Wenn man den Riesen-Bärenklau bei Sonnenlicht berührt kann es zu Verbrennungen und Quaddeln auf der Haut kommen, die erst nach Wochen verschwinden und manchmal Narben hinterlassen, da er den Stoff Furocumarin enthält.

Das Tückische am Riesen-Bärenklau ist, dass er sich rasant ausbreitet. Um das Ausbreiten der Herkulesstaude zu verhindern muss das Unkraut im Frühjahr ausgegraben und vernichtet werden.
Am Besten ist das Unkraut zu bekämpfen, bevor es Samen ausbildet. Das Ausgraben der Wurzel ist notwendig, sonst kann es im nächsten Frühjahr wieder austreiben.

Wer sich nicht sicher ist, wie er vorgehen soll, kann sich an eine Naturschutzbehörde in seiner Nähe wenden.

Bei der Entfernung einer Herkulesstaude ist folgendes zu beachten:
Haut und Augen müssen gut geschützt werden. Die Entfernung sollte an einem bedeckten Tag, möglichst abends durchgeführt werden. Sollte es zu einem Hautkontakt mit der Pflanze kommen, soll der äußerst agressive Saft schnell mit Wasser und Seife abgespült werden. Kleidung und Handschuhe sind nach Beendigung der Arbeit unbedingt zu waschen.